Die Rückkehr zur Wahrheit

Können wir es uns überhaupt noch leisten, zu uns selbst nicht ehrlich zu sein?

Ist es möglich, dauerhaft außerhalb der Liebe zu bleiben?

Wir Menschen haben ein ernsthaftes Problem! Diese Welt zeigt uns alles auf, was an uns nicht Liebe ist. In allen Bereichen des täglichen Lebens herrschen Umstände, die uns dazu verleiten, den Weg der Liebe gänzlich zu verlassen, denn hier kann man sich nur schwer zurechtfinden, wenn man versucht, aufrichtig zu sich selbst und zu allem anderen zu bleiben. Aufrichtigkeit würde bedeuten, dass wir nur unsere innerste Wahrheit sprechen und uns auch danach verhalten. Wobei hier das Problem zutage tritt, dass das Innerste eines Menschen eben nicht der Liebe entspricht. Ganz vieles in jedem Menschen ist so aufgebaut, dass wir uns in dieser tiefen und außerordentlich dichten 3D-Welt zurechtfinden können - doch der Liebe entspricht dies nicht, denn ganz tief in uns verbergen sich starke Emotionen, die uns gegenüber ganz vielem, was hier vor sich geht, eine Abneigung empfinden lassen. 

Emotionen sind Ausdruck eines Mangels. Sie zeigen auf, dass in uns etwas Grundlegendes fehlt. Der fehlende Aspekt hat immer mit Liebe zu tun. Der tiefste Verlust ist uns im Bereich Vertrauen passiert. Wir trauen ganz Vielem nicht und am wenigsten uns selbst. So ist im Laufe der Zeit diese Welt entstanden, denn nur durch tiefes Misstauen und tiefen Mangel können Menschen sich so verhalten. Hier in unserer Welt versuchen fast alle nur, ihren Mangel aufzufüllen und ihre Gier zu befriedigen. Je mehr man vermisst umso stärker ist die Gier danach. Entweder findet diese Gier im materiellen Sinne statt - oder sie ist im körperlichen Sinne zu finden. Entweder werden materielle Dinge angehäuft - oder man versucht durch körperliche Aspekte (Sex, Gewalt, Sucht etc.) vorübergehend eine gewisse Befriedigung zu erlangen.

Das bedeutet also, dass wir Menschen alle zusammen sehr weit von den Idealen der Liebe entfernt sind. Unsere Aufgabe als Bewusstseins-Forscher war, dies erstens zu erkennen und zweitens festzustellen, dass es auf diese Art und Weise unmöglich ist, eine Zukunft aufzubauen, die uns Freude bereitet und Erfüllung bringt. Die ewigen Mangelbedürfnisse und eine tiefe Abneigung gegen so Vieles wird die meisten Menschen nicht wirklich dauerhaft befriedigen. Wer seinen aus den Emotionen entsprungenen Neigungen nachgeht, wird so etwas wie Glück empfinden, doch dieses ist nur von sehr kurzer Dauer, und die Frustration kehrt rasch zurück. Wahre Erfüllung findet ein Mensch nur in der tiefsten Form von wahrer Liebe. Diese hat jedoch nichts mit den Illusionen von Liebe zu tun, die wir hier in dieser Welt kennengelernt haben, denn so vieles, was hier der Unwahrheit entspricht, bestimmt unseren Alltag. Von Geburt an werden wir mit schmerzhaften Illusionen von Liebe konfrontiert, die wir dann übernehmen und sie unser Leben lang nicht mehr loswerden. Doch wahre Liebe tut niemals weh!

Aus unseren Illusionen, unserer Gier und dem Mangel an Vertrauen ist eine Welt entstanden, die sich so weit von der Liebe entfernt hat, dass eine kollektive Rückkehr aussichtslos erscheint. Wir haben so viele Helfer um uns herum, die nur das Eine erreichen wollen. Sie sind dazu abgestellt, uns in die Liebe zurückzuführen. Kaum jemand hat dieses Angebot ersthaft angenommen und dieses Ziel aus Überzeugung verfolgt. Wenn wir dies schon seit geraumer Zeit getan hätten, würde unsere Welt heute völlig anders aussehen. Anstatt eine aufstrebende Gesellschaft zu bilden, die sich als Ganzes immer weiter erhebt, haben wir das Gegenteil erreicht. Unsere Gesellschaft baut immer weiter ab - und wir haben Errungenschaften der Vergangenheit unserer Gier geopfert. Übrig bleiben wird nichts anderes als die Erkenntnis, dass es irgendwann zu spät geworden ist und dass der Weg zurück längst nicht mehr möglich ist.

Dies führt uns zu einer Notwendigkeit, die wir jedem einzelnen Menschen sehr ans Herz legen. Es geht jetzt nicht mehr darum, diese Welt vor irgendeinem Szenario zu retten, das unweigerlich auf uns zukommt. Es geht auch nicht darum, seine Liebsten davon zu überzeugen, dass sie einen anderen Weg einschlagen müssen, um nicht von dem Sog, indem sich die Menschheit befindet, unwiederbringlich mitgerissen zu werden. Es gibt hier keine Natur und auch kein Klima oder etwas anderes zu retten - stattdessen ist nur eine einzige Aufgabe zu erfüllen. Jeder muss sich selbst aus dem Sog dieser Welt herausnehmen. Wir wissen, dass dies seit langem ansteht und dass der Moment, wo dies kollektiv noch möglich gewesen wäre, längst vorbei ist. Wir wissen, dass unsere Helfer es aufgegeben haben, unserer Welt noch die nötigen Impulse zu verleihen, damit wir eine Umkehr einleiten. Heute ist es definitiv zu spät und jetzt heißt die Devise: Rette sich wer kann! Doch wie sieht diese Rettung aus?

Die äußeren Hilfestellungen sind jetzt auf jene konzentriert, die tief in Ihrem Herzen die Entscheidung treffen, sich auf den Weg zu machen, um die Liebe in sich wiederzuentecken. Es geht dabei um die wahre Liebe - fernab der Illusionen dieser Welt. Diese Liebe ist so wundervoll und so mächtig, dass sie dazu im Stande ist, den Einzelnen aus dem Schlamassel herauszuheben. Alle Entwicklungen dieser Welt können an jenen vorbeigehen, die sich für diesen Weg entschieden haben. Doch eine leichtfertige Entscheidung reicht dafür nicht aus. Es braucht eine tiefe innere Erkenntnis. Somit sind wir bei der dritten Aufgabe von uns Bewusstseins-Forschern angelangt: Allen Interessierten diese tiefe Erkenntnis zu ermöglichen und sie auf ihrem Weg zu begleiten!

Der Weg der Liebe wird all jenen eine Gelegenheit eröffnen, den Untergang unserer Gesellschaft mit aller Ruhe zu beobachten und nicht davon betroffen zu sein. Es wird jedoch nur wenige geben, die diesen Entschluss wirklich aus tiefstem Herzen treffen. Niemand wird verstehen, wie jene, die sich in ihrem Bewusstsein so weit entwickelt haben, über den Dingen stehen bleiben können. Während für andere die Welt zusammenbricht, bleibt die Welt für jene erhalten, die sich darauf fokussiert haben, in jeder einzelnen Situation in ihrer Herzenswahrheit zu bleiben und sich nicht von den Medien, anderen Menschen und auch nicht von jenen Energien, die diese Welt beherrschen, in die Tiefe ziehen zu lassen.

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Der Niedergang unserer Gesellschaft